Halli hallo, ihr daheimgebliebenen. Dieses Jahr habe ich (Marco) mit Marlene wieder das Vergnügen als rasende Reporter live vom geschehen vor Ort zu berichten. Nachdem für das Team der Tag noch vor Sonnenaufgang mit dem beladen der Autos begann, merkten wir bald, dass das eingeplante Kofferraumvolumen von 467 Litern eines VW’s nicht für die Fülle an Materialien für unser abwechslungsreiches Programm reichte. Also nutzten wir einen unserer Sprinter. Dieser hat laut Datenblatt ca. 3500 Liter Ladevolumen. Material und Essensvorräte eingepackt, machten wir uns auf den Weg die überpünktlichen Teilnehmenden am Abfahrtsort in Empfangen zu nehmen. Von unserem routinierten Check-In könnte sich so manche Reisegesellschaft noch eine Scheibe abschneiden. Anmeldung, Kontrolle des gültigen Passes sowie die Gepäckaufgabe waren an jeweils Verschiedene Fachstellen vergeben. Das Personal der Fachstellen wird im weiteren Blog auch oft als Mitarbeitende mit multifunktionalem Kompetenzspektrum in weiteren Themengebieten zu finden sein ;). Sehr verwundert über die Unterbringung aller Gepäckstücke der Teilnehmenden in nur zwei der großen Busse fuhren wir daheim los.
Jeder der 5 Busse hat eine eigene Nummer um den bunt zusammengemischten Buskonvoi auf der Straße irgendwie sichtbar zu machen. Mit gediegenen 120 km/h fuhren wir zwei Stunden bis zur ersten Rast. Königlich speisten einige unserer Teilis in der gleichnamigen Fastfoodkette. Wieder andere testeten die Spielgeräte auf dem Spielplatz der Rastanlage. Nach der kurzweiligen Erholung ging die Reise weiter.
Sehr beeindruckend war die Passage um das Autobahnkreuz „Holz“ von der A44 Auf die A46. Hier stehen die großen Tagebaubagger für den Kohleabbau direkt an der Autobahn. Die schiere Größe der Stahlkolosse aber auch das riesige Loch im Boden von deren Arbeit verdeutlicht die Wichtigkeit der erneuerbaren Energien.
Im stetigen Austausch per Funk unter den Bussen wurden gezielte Überholmanöver von LKWs koordiniert. Einige der Walkie-Talkies hatten kurz vor der Ankunft einen leeren Akku. Dank der Ersatzakkus war dies kein Problem, jedoch musste der Zusammenhang zwischen „es wird gefunkt“ und „es kommt keine Antwort“ erst bewusst werden.
Keine 15 min Fahrt von der A67 in den Niederlanden entfernt befindet sich unsere Unterkunft für die nächsten 2 Wochen. Während sich die ehrenamtlichen einen Überblick über das Haus machten, Zimmereinteilung und den restlichen Orgakram erledigten, spielten einige schon mit dem Ball auf der Wiese vor dem Haus. Andere genossen das entspannte Sitzen im schattigem Gras.
Mit der Hilfe der fleißigen Teilnehmenden gelang es uns sehr geordnet sowohl das Material auch auch die Koffer aus den Bussen auszuladen. Unter Anleitung von Anna-Lena begannen einige der Teilnehmende die Zubereitung unseres Chilli Sin carne für unser Abendessen. Andere richteten sich in ihren Zimmern ein. Manch einer erkundete währenddessen das weitläufige Anwesen. Neben einer Minigolfanlage, Klettermöglichkeiten, Wiesen, Wäldern und einem Badesee ist alles vorhanden. Das Lufttrampolin (Sieht aus wie eine Riesige Aufgeblasene Wärmflasche) in unmittelbarer Umgebung wurde für die ersten Backflips dankend angenommen. Auch Felix und ich nutzten diese Möglichkeit zum erkunden. Bei uns war das Interesse jedoch mit etwas anderen Schwerpunkten gespickt. Wo sind die Mülltonnen und wie wird getrennt oder ab wann ist Nachtruhe.
Die obligatorischen Ansagen vor dem Essen und danach umrahmten das köstliche Mahl. Bei Top oder Flop wurde das erste Präsent an die gewinnende Person verlost. Der Abend wurde noch klassisch mit Kennenlernspielen gefüllt. Nach dem Kurzen Abendabschluss sollte um 12.00 Bettruhe sein. Wahrscheinlich hatten einige die eins in der Zahl zwölf überhört. So kam es dass die letzten Gespräche um 2 Uhr endeten.
Alles in allem hatten wir einen sehr gelungenen Start in die Freizeit. Wir freuen uns alle auf die kommende Zeit hier in den Niederlanden.
Mit wunderbar sonnigen Grüßen
Marco & Marlene





