Mittwoch, 12. August 2026

Tag 7

Ein wunderschönes Wochenende wünschen wir euch allen,


Sonntag, Wochenende, Mitte der Freizeit, das bedeutet ausschlafen. Dementsprechend gab es heute erst um 9:30 Uhr Frühstück. Mit besonderen Leckereien wie Rührei, Pfannkuchen, frischer Bananenmilch und Wassermelone wurde gemütlich gebruncht. Auch nach dem Frühstück ging es ganz entspannt weiter. Es wurden Workshops zum Überthema Wellness angeboten. An einer Station konnten eigene Tees aus verschiedenen getrockneten Früchten und Schalen von Zitrusfrüchten kreiert werden. In einer kleinen Teezeremonie wurden die warmen Getränke direkt verköstigt und genossen. 

Wer wollte, hatte die Gelegenheit sich in aller Ruhe mit Gesichtsmasken oder Augenpatches der eigenen Hautpflege zu widmen. Und auch der individuellen Gestaltung der eigenen Fingernägel waren mit etwas über 30 verschiedenen Farben keine Grenzen gesetzt.

Als weiteres entspannendes Angebot gab es im Garten entweder auf Decken oder in unseren Liegestühlen eine kleine Traumreise von etwa zehn Minuten. Trotz der kürze der Geschichte hat diese Zeit für einige dennoch gereicht, um selbst ins Land der Träume zu reisen. 

Noch vor dem Mittagessen gab es zusätzlich auch noch die „Me-Time“. Hierbei geht es vor allem darum, zur Ruhe zu kommen und sich selbst etwas Pausenzeit zu gönnen. Für manche hieß das in einer großen Runde auf dem Sofa zu sitzen und auf dem Handy zu scrollen, andere versuchten sich weiterhin an den Workshopstationen, genossen das warme Wetter in einem unserer Liegestühle oder lasen in Ruhe ihre Bücher.

Weiter ging es nachmittags mit einer weiteren Tradition unserer Freizeiten. Sonntags ist nämlich nicht nur Entspannungstag, sondern es ist auch Zeit für unseren Gottesdienst. Dieser wird in Workshopgruppen zum Thema „Reise zu dir selbst“ von den Teilnehmenden vorbereitet. Zwei Gruppen kümmerten sich um Gebete, Fürbitten, einen Segen und eine Predigt passend zum Thema. Vor dem Haus kümmerten sich zwei weitere Gruppen um die musikalische Untermalung, sowie die dekorative Gestaltung des Gottesdienstes. Thematisch passend wurden einige Papierboote gebastelt, ein Reisepass mit einigen persönlichen Fragen gefaltet und ein farbliches Konzept entwickelt. 

Nach dieser etwas arbeitsintensiveren Workshopeinheit, vor allem im Vergleich zum Vormittag, ging es weiter mit dem Abendessen. Es gab Falafelwraps, die je nach Geschmack mit verschiedenen Soßen, bspw. Joghurt, Ketchup, Creme Fraiche oder Mayonnaise und unterschiedlichem Gemüse wie Tomaten, Salat, Gurken oder Karotten befüllt werden konnten.

Leider machte uns im Laufe des Abends das Wetter unseren Plan, den Gottesdienst am Teich mit Sandstrand abzuhalten, zunichte. Unangekündigter Regen zwang uns im Haus zu bleiben und so feierten wir in unserem gewohnten Andachtsraum. Wir konnten einen wunderschönen gemeinsamen Abend verbringen, der zum nachdenken anregte und ein ganz besonderes Gemeinschaftsgefühl hervorbrachte. Nach dem Gottesdienst waren unsere Teilnehmenden eingeladen noch etwas sitzen zu bleiben und die ausgeteilten Liederhefte zu testen. So sangen wir gemeinsam Klassiker wie „Junge“ von den Ärzten oder „Skandal im Sperrbezirk“ von der Spider Murphy Gang, sowie auch neuere Lieder wie „Stitches“ von Shawn Mendes oder „Sign of the times“ von Harry Styles.


Mit perfekt entspannten Grüßen

Marlene und Marco










Tag 6

Einen wunderbaren guten Morgen an alle, 

Für den heutigen Vormittag haben wir uns etwas besonderes überlegt. Wir wollten die Flexibilität, die uns unsere Kleinbusse geben, ausnutzen und in verschiedene Städte fahren. So wurde sich also nach dem Frühstück aufgeteilt. Ein Ziel hieß Eindhoven, was nur knappe 20 Minuten von unserem Haus entfernt liegt. Die Einflugschneise vom gleichnamigen Flugzeughafen liegt genau über unseren Domizil. Das zweite Ziel war Utrecht, was als eine der malerischstenen Städte in den Niederlanden bekannt ist. Wer eine Pause brauchte und sich ausruhen wollte, konnte aber auch im Haus bleiben und die Ruhe genießen.


Eindhoven überraschte uns mit seiner modernen Architektur. Zwischen alten, typisch niederländischen Backsteinhäusern streckten sich Glasgebäude und raffinierte Hochhäuser in den Himmel. Zwischen vielen Grünflächen in der Innenstadt, süßen Cafés und kleinen Läden war auch das Fußballstadion sehr zentral, keine 10 Minuten zu Fuß von der Innenstadt entfernt, angesiedelt. Zwischen kleinen Gässchen und breiten Einkaufsstraßen gab es viele interessante Geschäfte, faszinierende Fassaden und leckeres Essen zu entdecken und gleichzeitig einige verschiedene Begegnungspunkte für jung und alt. Vielen wird vielleicht auch der Elektronikhersteller Philips ein Begriff sein. Dieser wurde im Jahr 1891 in Eindhoven gegründet.


In Utrecht gab es ebenfalls viel zu sehen, darunter den wunderschönen Utrechter Dom und zahlreiche gemütliche Cafés am Kanal. Auch die Shopping-Wünsche konnten nach Lust und Laune erfüllt werden. Einzelne haben sogar die Möglichkeit gefunden über dem Kanal zu schaukeln und somit die Stadt aus einem neuen Blickwinkel zu erleben. Auch auf Kleinigkeiten wird in Utrecht Wert gelegt, dort hängt an jeder zweiten, verzierten Straßenlaterne ein bunter Blumenkübel. Dieses macht Utrecht zu einer der hübschesten Städte der Niederlande.

Vielen Dank an dieser Stelle an unsere heutigen Co-Autorinnen Jana, Leonie, Anna und Mia.

Auch die daheimgeblieben waren nicht untätig und reinigten unser Revier. Der Eingangsteppich wurde gesaugt und die Schuhe fein säuberlich aufgereiht.

Spätestens zum Abendessen waren alle Ausflugsgruppen wieder zurück. Der Abwesenheit den Tag über war es geschuldet, dass es heute ein einfaches Linsencurry gab. Mit Reis, roten Linsen und verschiedenem Gemüse war das ein sehr sättigendes Essen nach dem langen Ausflugstag und eine willkommene Stärkung für das Abendprogramm. 


Beim Abendprogramm haben sich zwei Gruppen gegeneinander in verschiedenen Minispielen gemessen. Beim Betrachten eines Bildes auf Google-Streetview und dem nachfolgenden Raten, wo sich dieses auf der Welt befindet, konnte das Wissen über die markanten Merkmale einzelner Länder unter Beweis gestellt werden. Das Aufzählen von Obstsorten oder Automarken zeigte sich, welches Nischenwissen bei unseren Teilnehmenden vorhanden ist. Aber auch die Geschicklichkeit der Wettstreitenden war beim Aufsammeln von Mausefallen mit einer Taucherflosse gefordert. Dem Gewinnerteam gebührt Ruhm und Ehre. Alle anderen hatten aber auch viele lustige Momente.


In bester Manier, fast wie bei der Deutschen Bahn


Bis gleich

Marco und Marlene











Tag 5

Guten Tag


Der neue Tag begann wieder zu unserer gewohnten Zeit um 8:30 Uhr mit dem Frühstück. Danach konnte auch heute aus einem bunten Strauß von Workshops nach eigenen Präferenzen gewählt werden. Zum einen konnte heute gestickt werden. Entweder gab es von uns mitgebrachte Jutebeutel zur Verfügung oder es wurden eigene Kleidungsstücke individuell gestaltet.

Der Backworkshop war ein ganz praktisch gedachtes Angebot. Zum Abendessen sollte es nämlich eine Burger Bar geben und dafür braucht es natürlich gute Brötchen. Diese haben entsprechend unsere Teilnehmenden unter Anleitung selbstgemacht. Durch längere Wartezeiten, die der Teig zum gehen brauchte, wurde dieser Workshop kurzerhand in zwei Teile aufgeteilt und der Backprozess auf den Nachmittag verschoben. Zum anderen sollte es natürlich auch wieder ein sportliches Angebot geben. Dafür ging es zum Discgolf. Dabei ist das Ziel aus einer gewissen Entfernung mit einer Frisbee einen Korb zu treffen. Wir haben das große Glück, dass es auf dieser Ferienanlage viele verschiedene Grünflächen mit entsprechender Ausstattung gibt, wodurch wir einige neue Dinge ausprobieren können. Spontan wurde hier aus einem „Jeder-gegen-jeden“ Spielmodus ein Spiel von zwei Teams gegeneinander.

Mittags gab es auch heute wieder einen frischen Salat, dieses Mal ein Couscoussalat. Nach dem Mittagessen ging es etwas entspannter mit optionalen Angeboten weiter. Die Burgerbrötchen mussten noch nach und nach gebacken werden. Bei etwas über 60 Brötchen ist das ein relativ Zeitintensiver Prozess. Es wurden verschiedene Brettspiele gespielt und eigentlich sollte der Hochseilgarten erkundet werden. Dieser stellte sich nur leider als eher unzureichend heraus. Es handelt sich dabei leider nur um zwei etwas höhere Türme, die für einen Aufpreis beklettert werden können. Deshalb haben wir uns gegen eine Kletterpartie entschieden und es wurde lieber noch etwas im Garten oder im Haus gespielt. Und auch die bereits erwähnten Beschäftigungsmöglichkeiten auf dem Gelände wurden wieder gerne in Kleingruppen erkundet.

Als es endlich Zeit für das Abendessen war, war die Vorfreude bei allen spürbar. Die Burgerbar war mit Tomaten, Salat, Gewürzgurken, verschiedenen Soßen und sogar karamellisierten Zwiebeln bestens ausgestattet. Am Ende war alles restlos aufgegessen, was für die hohe Beliebtheit dieses Mahles spricht.

Das Abendprogramm startete dafür etwas später. Es sollte nochmal nach draußen gehen für ein Nachtgeländespiel. Es wurde eine Variation des Kartenspiels „Werwolf“ gespielt. Normalerweise bekommt dabei jede Person eine Karte mit einer Rolle. Ziel war es in unserer Version allerdings nicht, alle Werwölfe so schnell wie möglich zu identifizieren, sondern möglichst schnell alle Fragen zu beantworten, die an Teelichtern im Wald verteilt gefunden werden konnten. Zudem hatten auch einige der Teamenden Rollen. Es gab z. B. die Fee, die selbst eine Frage beantwortet hat und einen Vampir, der das mathematische Wissen unserer Teilnehmenden geprüft hat. Außerdem lief auch eine Mumie in unserem Waldstück herum, auf der Suche nach unseren Teilnehmenden. Wurden sie gefunden, musste die Mumie neu in Klopapier eingewickelt werden. Zudem gab es natürlich auch einen Werwolf. Dessen Aufgabe war es, die Kleingruppen auf ihrer Suche nach Antworten zu erschrecken. Ist ihm dies gelungen, mussten die Gruppen gemeinsam mit dem Werwolf einen Chor aus Wolfsgeheul anstimmen. Alles in allem ein sehr lustiges Unterfangen, bei dem alle auf ihre Kosten gekommen sind.


Mit nächtlichen Grüßen

Marco & Marlene