Goededag ihr daheimgebliebenen.
Zum Start des heutigen Tages haben direkt gewisse Teamende ihren Wecker noch nicht auf Freizeitbetrieb umgestellt. Somit wurde das entsprechende Zimmer bereits zu unchristlichen Zeiten geweckt. Der Besitzer des Weckers hat diesen zum Leidwesen seiner Mitbewohnenden konsequent ignoriert. Der Rest unserer Gruppe ist mit eingängigen melodiösen Texten etwas später in den Tag gestartet. Der Ausstrahlungsort unserer musikalischen Einlage bedarf allerdings noch etwas Optimierung, da sie nicht alle Zimmer erreicht hat. Das versuchen wir auf jeden Fall morgen nochmal besser.
Weiter ging es nach einem Schmalspurfrühstück, da wir erst heute die Möglichkeit hatten gekühlte Lebensmittel zu kaufen. Die erste Gruppenaktion war eine Runde Fotobingo. Dabei galt es so schnell wie möglich verschiedene Aufgabenstellungen zu fotografieren wie beispielsweise drei Teamende, etwas selbstgemachtes oder etwas praktisches.
Nach dieser doch recht zügigen Spieleeinheit ging es nochmal ans Erkunden des Geländes. Jetzt hieß es in Kleingruppen loszuziehen und auf eigene Faust das weitläufige Areal zu erkunden und potentielle Aktivitäten zu entdecken. Zeitgleich haben sich vier unerschrockene auf die Jagd nach einem neuen unliebsamen Mitbewohner gemacht. In unserem gemütlichen Haus hat sich nämlich auch eine kleine Maus angesiedelt. Diese wurde mithilfe einer Lebendfalle eingefangen und mit einiger Entfernung auf den Feldern wieder in die Freiheit entlassen.
Nach einer ausgiebigen Brotzeit zum Mittagessen ging es nachmittags mit Kooperationsspielen weiter um das Teamgefühl innerhalb der Gruppe zu fördern. Es hieß nun also mit Hilfe von Teppichfliesen über das fiktive Sumpfgebiet aka (also known as) braun grüne Wiese vor unserem Haus, zur sicheren Insel zu kommen. Das Problem daran? Nur zwei Teilnehmende hatten zwei Fliesen zur Verfügung, alle anderen nur eine. Zudem musste die Fliese zu jedem Zeitpunkt berührt werden, sonst versinken sie im Sumpf. Taktik war also das Stichwort. Es mussten alle vor Ablauf der Zeit das sichere Festland in der Mitte erreichen, was unseren Teilnehmenden auf den ersten Anlauf sofort gelungen ist. Abends ging es so musikalisch weiter, wie es morgens begann, denn es gab eine Nudeloper. Wie in einer Oper mit verschiedenen Gesängen und Kostümen konnten die verschiedenen Nudelsorten mit allerlei Variationen von Soßen kombiniert werden. Als Nachtisch servierte unser fleißiges Küchenteam noch die selbst gebackenen Geburtstagsbrownies, um den Geburtstag einer Teilnehmenden gebührend zu feiern.
Den Tag rundete ein Gesellschaftsspieleabend ab. Beim erraten des Erscheinungsjahres von Liedern überraschten uns einige Teils mit ihrem Fachwissen. So war das Lied „Itsy Bits Teenie Weenie Honolulu Strand-Bikini“ von Caterina Valente aus dem Jahr 1960 weit vor dem Lebensbeginn von allen. Mit dem Spiel Miezekatze muss das gleichnamige Wort in verschiednen Aussprachen und mit Gesten unterlegt wiederkehrend gesprochen werden. Dabei verlängert sich die Aufgabenreihe, wie bei „ich packe meinen Koffer“. Etwas ruhiger ging es dann doch bei der Pokerrunde und im klassischen Uno zu. Beim Abendabschluss ging es um ein Loch in einem Brett und die Lochsäge im Akkuschrauber. Dabei wurde die Wichtigkeit des Zentrierbohrers in der Mitte der Bohrkrone Hervorgehoben. Wenn wir nach Jesus Werten leben kann kommen was will aber wir haben einen festen Platz, an dem wir zentriert sind und das Leben „läuft rund“.
Wir freuen uns außerdem sehr über eure Grüße aus der Heimat. Am besten geht ihr unter den Einträgen auf Kommentare, dort auf „Name/URL“. Dann könnt ihr uns auch ohne Anmeldung bei Google Grüße zukommen lassen. Diese werden dann selbstverständlich an die Gruppe weitergegeben.
Mit den besten Grüßen verabschieden wir uns für heute
Marlene und Marco









